Die Sicherung der Qualität der psychotherapeutischen Arbeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Praxisphilosophie unserer Mitglieder. Sie ist eng verknüpft mit den berufs- und sozialrechtlichen Qualitätsstandards der Psychotherapeutenkammer NRW, der Ärztekammer Westfalen-Lippe und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe.
Das bedeutet, dass die angeschlossenen PsychotherapeutInnen

  • die Psychotherapie individuell an den Krankheitsbildern ihrer PatientInnen ausrichten, auf ihre besonderen Erwartungen und Bedürfnisse eingehen und dabei auch ihre Ängste, ihre kulturellen Besonderheiten, ihre Grenzen und Ihre Rechte respektieren.
  • die Bestimmungen der jeweiligen Berufsordnung sowie die Vorgaben des Gesetzgebers (Psychotherapierichtlinien) einhalten.
  • ein engmaschiges System von Maßnahmen zur Qualitätssicherung praktizieren (wie z.B. regelmäßige Supervision/Intervision, Qualitätszirkel, Berichte an Fachgutachter sowie die kontinuierliche Teilnahme an zertifizierten Fortbildungen).
  • Sicherheit in der Durchführung der Behandlung bieten, z.B. durch die Wahrung der Rechte der PatientInnen, den Datenschutz, die Orientierung an wissenschaftlich anerkannten Therapieverfahren sowie eine den gesetzlichen Auflagen zur Unfallverhütung genügende Ausstattung der Räume.
  • ein praxisinternes Qualitätsmanagementhandbuch vorhalten, das z.B. auf der Basis von Anregungen oder auch Kritik durch PatientInnen, KollegInnen und externe Kooperationspartnern ständig aktualisiert und weiterentwickelt wird.

Der Psychotherapie OWL e.V. bemüht sich um eine bestmögliche psychotherapeutische Behandlung der PatientInnen in den angeschlossenen Praxen. In Fällen, in denen die Leistungsangebote nicht ausreichen, wird die qualifizierte Weiterverweisung an andere Stellen versucht.